Referenzen

Jenny Zeilinger:

ich gratuliere euch ganz herzlich zu der neu gestalteten webseite, die einfach spitze ist, freue mich sehr über das foto von maxi darin!

DANKE FÜR DIE LIEBEVOLLE UND LUSTIGE BETREUUNG MEINES SOHNES!
ihr seid ein wichtiger baustein im leben von maximilian geworden und ich hoffe ihr seid noch ganz lange für uns da!
zimt ist für mich einfach ein sehr magischer und anziehender ort geworden und so einen ort mitten in baden nicht weit von meinem wohnort zu finden ist für mich einfach herrlich.
schon wenn man die räumlichkeiten betritt spürt man diese besondere atmosphäre, diese besonderen düfte, ein echtes wohlfühlklima.
wenn ich früher meinen sohn zum musizieren vorbeigebracht habe fiel es mir immer sehr schwer zu gehen. doch dann habe ich selber das trommeln entdeckt und damit auch ein paar wunderbare stunden für mich selber. mittwoch ist ein frauen ruth tag den ich nicht missen möchte. ich finde ruth macht dies echt toll, erzeugt ein wohlfühl und spass klima das ich sehr genieße und nichts macht den kopf besser leer und erzeugt ein so gutes und leichtes gefühl. man verspürt eine richtige sehnsucht danach und freut sich von mal zu mal auf das nächste treffen.
die atmosphäre im zimt ist locker, die lehrer absolute profis. es ist schön dazuzugehören.

Regina Kainz:

Schlagzeugen bei Hubert ist Entspannung pur. Meine Energiespeicher werden durch das Trommeln und singen aufgeladen. Die Methode von Hubert zu erkennen, wie auch ich schwierige Rhythmen (mit meinem hohen Alter von 42) umsetzen kann, ist genial. Ich fühle mich nie zu alt oder zu dumm für das Spielen. Das Zimt ist ein Ort mit vielen positiven Menschen. So etwas wie Grant ist mir noch nie begegnet. Außerdem ist das Kursangebot sehr vielseitig.

Max Kainz:

(12 Jahre) Meine dreieinhalbjährigen Erfahrungen im Zimt waren und sind nur positiv. Man wird jedes Mal freundlich und nett begrüßt. Jede Stunde lernt man immer etwas Neues und Aufregendes, sodass ich mit der Musik von Bands wie z.B.: Green Day mitspielen kann. Mein schönstes Erlebnis war, als beim Schlagzeug eine Doppelfußmaschine hinzugefügt wurde. Mein Ziel ist es, einmal so gut wie ein Profi spielen zu können.

Magdalena Schlosser:

Ich bin Lehrerin einer Schwerstbehindertenklasse im SPZ Schwechat. Meine Schüler sind zwischen 12 und 17 Jahre alt und sehr musikbegeistert. Daher hat es mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ein “Trommler” zu uns an die Schule kommt.
Seit ca. einem halben Jahr trommeln wir jetzt schon mit H. Siman (1x pro Woche für eine halbe Stunde).
Die Schüler freuen sich jede Woche darauf und fragen nach, wann der Trommler wieder kommt.
Während der Trommeleinheit können die Schüler einerseits entspannen, aber auch aktiv mitarbeiten.
Am meisten freuen sie sich, wenn sie gemeinsam mit Hubert auf der großen Trommel trommeln dürfen. Sie treten dann auf ihre Weise mit ihm in Kontakt, beginnen zu lachen und je nach Können, alleine oder mit Handhaltung mit ihm zu musizieren.
Ansonsten genießen es die Schüler ihren Körper durch die Vibrationen zu spüren und Reaktionen auf ihr trommeln zu bekommen.
Das wöchentliche Trommeln hilft ihnen auch untereinander in Kontakt zu treten und so soziale Bindungen zu festigen bzw. zu knüpfen.
(Verbesserung der Klassengemeinschaft)
Meine Schüler und ich sind froh, dass wir in den Genuss des Trommelns mit H. Siman gekommen sind.
Die Klasse 4S

Stefanie Baumgartner:

(Lehrerin im SPZ Schwechat)
Aufmerksam geworden durch eine Kollegin, die ebenfalls in einer Förderklasse arbeitet,  und durch die Tatsache, dass die Kinder meiner Klasse auf Musik und Rhythmen positiv reagieren, entstand die Idee, eine wöchentliche Trommeleinheit in unser Förderprogramm einzubauen. Verstärkt dadurch, dass ich selbst einen Trommelkurs von sechs Einheiten bei Hubert besucht habe, starteten wir im Herbst 2009 mit unserem Projekt und haben es bis jetzt, Frühjahr 2010, weitergeführt.
Schon in der ersten Einheit wurde  klar, dass  wir uns richtig entschieden hatten. Die fünf Kinder meiner Klasse nahmen Hubert von Anfang an sehr positiv auf, und das „ Eis war bald gebrochen“, da Hubert auf  jedes Kind einzeln einging und dessen Bedürfnisse sofort erkannte.
So wird mit jedem Kind einzeln getrommelt, wobei der direkte Kontakt zu dem jeweiligen Kind sowohl durch die Schwingungen der Trommel, als auch durch Körperkontakt, berühren der Hände, gemeinsames Trommeln mit zeitweiliger Handführung, entsteht.
Aber auch das „Betrommeln“, bei dem die basalen Kinder eine ausgeprägte sensomotorische Förderung erleben, wirkt sich sehr positiv auf die Tagesverfassung und die Konzentration aus. In der Zwischenzeit trommeln die Betreuer mit den anderen Kindern auf unterschiedlich großen Trommeln, wobei sich  die Meerestrommel besonderer Beliebtheit erfreut, da hier nicht nur die Schwingungen wahrgenommen werden, sondern auch  optischen Reize, durch die sichtbaren Kugeln innerhalb der Trommel, gesetzt werden.
So wurden die Trommeleinheiten in sehr kurzer Zeit zu einem wichtigen Bestandteil unseres Wochenplanes, und die Kinder signalisieren, auch nonverbal, ihre große Begeisterung, zum Beispiel dadurch, dass, sobald Hubert die Klasse betritt, sich eine positive Grundstimmung verbreitet.
Erstaunlich dabei ist, dass nicht nur die Entspannung, Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne verbessert wird, sondern auch einzelne Kinder angeregt werden, ihre Experimentierfreude auszuleben. Was passiert mit Spielsachen ( Becher, Rasseln, Kugeln),  wenn man sie auf die große Trommel legt, während diese gespielt wird? Da es ohne jegliche Anregung von Seiten der Betreuer stattfindet, stellt dies einen enorm großen Fortschritt bei basalen Kindern dar.
Aber nicht nur das Trommeln, sondern auch das gleichzeitig begleitende Singen, machen die Trommeleinheiten zu einem Erlebnis, das alle Sinne anspricht, da es auch kein allzu  großes Problem darstellt, wenn die Kinder immer wieder versuchen, die Trommel auch mit ihrem Mund zu erforschen. Somit ist eine haptische Wahrnehmungsförderung gegeben, die sehr wichtig für die Entwicklung basaler Kinder ist.
Abschließend möchte ich feststellen, dass die Trommeleinheiten voll und ganz das   Förderkonzept unserer Klasse ergänzen, da alle Sinne angesprochen werden, und ein wichtiger Teil der Basalen Stimulation, nämlich das Wohlbefinden, erreicht wird.
Wir planen auch nächstes Schuljahr weitere Trommeleinheiten und freuen uns schon darauf. Auch möchten wir Hubert für seine großartige Arbeit mit  den Kindern danken.

Das Team der 1.S

Margarete Haider:

ZIMT - ein Gewürz - eine Würze?
ist
Ich kam dorthin, um trommeln zu lernen, bekam aber viel mehr. Ich lernte Menschen kennen, für die das Du ist sehr wichtig ist, sich einfach zu begegnen, angenommen zu sein. Uns verbindet die Liebe zu Rhythmen. Ohne Druck gut zu sein kann man seinen musikalischen Weg gehen. Diese Rhythmen bewegen meine Persönlichkeit, der Alltag, der Druck manchen Tages wird vergessen, beim Trommeln komme ich zum Schwingen. Das bringt Harmonie, Freude, Spaß - und gut drauf gehe ich dann weg. Die Erfahrungen im Zimt sind wirklich zur Würze in meinem Leben geworden!

Liebe Grüße und danke für alles!

Thomas Rahi Topolanek:

Liebe Ruth & Lieber Hubert,
dieses Seminar war eine echte Herausforderung und Erfüllung der ganz besonderen Art. Früher dachte ich, dass Percussion das „draufhauen“ auf eine Trommel ist u
nd jetzt geht es mir, wie den Menschen damals, denen man erklärte das die Erde keine Scheibe ist, sondern eine Kugel mitten im Weltall.
Es ist für mich die percussive Welt aufgegangen und Ich LIEBE sie.

Vielen Dank und auf ein baldiges Wiedertrommeln. Big hugs                RAHI

Milica

Im Morgenkreis habe ich die große Rahmentrommel gespürt und gehört, das ist das Zeichen, dass heute wieder unser Trommeltag ist und Herr Siman uns besuchen wird. Ganz in meiner Nähe höre ich unterschiedliche Trommelklänge und den Gesang einer tiefen Stimme dazu. Ich lausche eine Weile, bin aber so müde, dass ich für einige Zeit einschlafe. Langsam wache ich wieder auf, ich höre wie die Trommelklänge immer näher kommen. Jetzt bin ich an der Reihe. Herr Siman sitzt gegenüber von mir und ich kann meine Hände auf die große Trommel legen und den Rhythmus fühlen. Es ist ein ganz besonderer Rhythmus, irgendwie passt er zu mir. Aufmerksam verfolge ich die Trommelaktion und den Gesang und kommentiere immer wieder temperamentvoll die Situation, damit klar ist, dass ich das echt toll finde. Ich genieße die Zeit, in der Herr Siman gemeinsam mit mir trommelt und wenn ich genug davon habe, schiebe ich die Trommel einfach von mir weg. Dann wandert Herr Siman mit seiner Trommel weiter im Kreis und so verfolge ich weiter gespannt die Klänge, die neben mir entstehen.

einer seh- und mehrfachbehinderten Schülerin wurde “Stimme” gegeben

Leon

Immer wenn ich Huberts Stimme und seine Trommelmusik höre, bin ich sehr aufgeregt. Ich lautiere gleich mit ihm mit und möchte mich zu dem Geräusch hinbewegen. Hubert geht immer „reihum“ von einem Kind zum anderen und trommelt/singt mit ihm/ihr gemeinsam.

Wenn ich Hubert mal entdeckt habe, lasse ich ihn nicht mehr aus den Augen, ich lächle ihm zu und rufe ganz laut, damit er zu mir kommt. Aber es sind meistens noch ein oder zwei Kinder vor mir dran, und da muss ich mich noch gedulden. In unserer ersten Einheit bin ich gemeinsam mit Marianne im Schneidersitz gesessen, als Hubert zu uns kam, legte er die Trommel auf meinen Schoß und begann leise zu trommeln. Sofort richte ich mich gerade auf und trommelte mit. Versuchsweise beugte ich mich auch vor und genoss die Vibration. Ich bin ohne große Unterstützung frei gesessen, normalerweise fällt mir das nicht so leicht, aber das Trommeln war so schön, da ist es mir gar nicht aufgefallen. Mittlerweile sitze ich vor Hubert, und trommle mit ihm gemeinsam, oft lehne ich mich an ihn an und genieße einfach die Musik, aber nach kurzer Zeit schlage ich wieder begeistert auf die Trommel. Wir sind ein echt gutes Team, ich freu mich schon, wenn Hubert wieder kommt.

einem seh- und mehrfachbehindertn Schüler wurde “Stimme” gegeben